STC17
Penthouse Hamburg


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Erhabene Wohneinheit in Lokstedt

Ziel des Bauvorhabens war es, anstelle des ehemaligen konventionellen Satteldaches eine angenehme und barrierefrei zugäng- liche Wohneinheit zu schaffen. Der Dachauf- bau als scheinbar verschiebbares Groß- element lässt die Dachterrasse im Süden entstehen. So kragt das Penthouse nordwärts um etwa zwei Meter aus.

Die Wohnung sollte mit einem angemessenen Außenbereich und einem durchgehenden Wohn- Essbereich ausgestattet sein. Dieser Letztere wurde als sogenannte "Halle" mit Kamin, Inselküche, bündig in die Wand eingelassener Küchenzeile sowie einer Vorratsnische konzipiert. Die Halle öffnet sich schwellenlos nach Süden zur Terrasse durch eine Falttür. Diese Geste der Offenheit wird kontrastiert durch die schützende Haube, welche das Dach über diesen behutsam befensterten Raum spannt. Jedes einzelne Fenster hat seine eigene Bedeutung und ist daher unterschiedlich ausgeführt: es gibt ein Schwingfenster, die Ganzglasecke im Nordwesten und ein Doppelpaar von Dachflächenfenstern, welche außenbündig in der Metallfassade liegen.

Nach Osten wurde die Fassade für drei Fenstertüren weiter nach unten gezogen. Hier sind der über Eck befensterte Schlafraum mit Ankleide sowie das Badezimmer mit angrenzender Dampfdusche zu finden.

Die Umdefinition der Wände zu Raumelementen generierte zusätzlichen Stauraum. Hinzu kommen eine Ankleide und der Vorratsraum sowie der Abstellraum auf der Terrasse.

Das Material der äußeren Hülle schillert und changiert, weil es keine Lokalfarbe hat: je nach Blickrichtung ist es grün bis braun bis grau. Die Fassade wurde als hängende Kassette ohne sichtbare Befestigungsmittel ausgeführt.

Entwurf : 2011 Ausführung : 2012-2013 Kunde : T.O.Graf (Hamburg) Nutzfläche : 631 qm

Foto : Martin Kunze / and8

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