KONZEPTION Wie das Wasser der Elbe ihre Kiesel formt, so bilden an ihrem Ufer die Wissenschaften ihre Studenten. Aus fuenf vergroesserten Elbkieseln formiert sich eine Campus- Universitaet. Sie verraeumlicht die Organisationsstruktur der HCU. Zwei flankierende Hochhausscheiben werden von einer schwebenden Gebaeudespange verklammert, in der sich Lernende und Lehrende konzentrieren. Ihre Bueros und Arbeitsflaechen sind dafuer aus dem HCU- Raumprogramm destilliert. Statt des Zerfalls in drei autonome Teile entsteht eine Einheit aus dem Spiel organischer Strukturen in einem strengen Rahmen.
STAEDTEBAU Die als Campus angelegte HCU wird im Norden von einer schwebenden Gebaeudeklammer begrenzt. Das Ensemble ist auf einem flutsicheren Plateau errichtet. Zentrum bildet eine erhoehte Plaza. Sie ist mit dem Hof, dem Garten und den Terrassen ueber Aussentreppen, Rampen und Sitzstufen verbunden. Alle Aussenraeume sind damit der Oeffentlichkeit zugaenglich. Die Plaza ermoeglicht die Kommunikation zwischen Studenten, Besuchern, Dozenten und Touristen.
LANDMARK Die Hochhausscheibe im Westen lehnt sich elegant zum Magdeburger Hafen hin. Sie vermittelt von ihrer Basis zum Hochpunkt staedtebaulich zwischen der Baugrenze auf dem Wettbewerbsgrundstueck und der Blockrandbebauung noerdlich der Versmann- strasse. In der Skyline Hamburgs wirkt das Hochhaus als ein Signal fuer den mutigen Staedtebau der gesamten HafenCity. Innerhalb des maritimen Dreiecks lehnt es sich als gebautes, schlankes Segel in den Westwind.
Entwurf : 2006 Ausführung : nicht ausgeführt
Kunde : Hansestadt Hamburg Materialien : Glas, Beton, Holz, GFK, stählerne Schiebeläden
Fläche : 60.900 qm
renderings : and8